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Nr. 168   Der Bauer als Millionär
Autor(in):Franz Rieder und Ferdinand Raimund  
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Genre:Lustspiel Leseprobe 1. Akt (PDF)
Sprache:Hochdeutsch Darsteller - Übersicht
Bühnenbild:Innen und Außen:
Wohnzimmer und Außendekoration
Aktzahl:3 Ansichtsexemplar bestellen
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Besetzung:3 Dame(n)
8 Herr(en)
0 Jugendliche(r)
0 Kind(er)

Spieldauer:ca. 120 Minuten
Preis Buchmaterial:12 Rollenbücher zu
12,00 € pro Rollenbuch*
Aufführungsbedingungen
144,00 € pro gesamten Rollensatz

Ein Rollensatz besteht aus je einem Rollenbuch pro Darsteller und einem Rollenbuch für die Regie. Der Rollensatz ist nur im Zusammenhang mit einem Aufführungsvertrag zu erwerben.
Aufführungsgebühr:
(Tantieme)
10 % von den Bruttokasseneinnahmen,
jedoch mindestens 60,00 € pro Aufführung.
Alle Preise verstehen sich zzgl. 7 % MwSt.

Inhalt:
Der Bauer Fortunatus Wurzel bekommt von einem Bettler ein Lotterielos geschenkt und gewinnt damit das große Geld.

Bauer Wurzel geht in die Stadt und lebt dort in Saus und Braus. Er denkt nur an Essen und Trinken: "Die Welt kommt ihm wie ein großer Tisch vor!"

Von seiner Ziehtochter Lottchen verlangt er, sie solle einen reichen Mann heiraten, obwohl sie einen armen Fischverkäufer liebt.

Lottchen ist darüber traurig und sehnt sich die einfachen Zeiten auf dem Land zurück. Sie will Wurzel, den sie für ihren Vater hält bitten, das Stadtleben aufzugeben. Doch Wurzel redet nicht mit ihr.

Wurzel hat Lottchen stets erzählt, ihre Mutter sei nach ihrer Geburt gestorben, doch vom Kammerdiener Lorenz erfährt sie, dass Wurzel nicht ihr Vater ist und ihre Mutter eine arme Bettlerin war. Lottchen ist verzweifelt.

Wurzel will nicht, dass Lottchen den armen Fischer Karl heiratet. Ajaxerle, der sich als Vetter Karls ausgibt, bringt Karl zu Lottchen ins Haus und verspricht beiden sie glücklich zu machen. Just in diesem Moment kommt Wurzel zurück und Ajaxerle versteckt Karl in der Wäschetruhe. Ajaxerle gibt sich Wurzel gegenüber als Schneckenverkäufer aus und bittet bei ihm anstelle Karls um die Hand Lottchens. Wurzel geht darauf nicht ein und fordert von Lottchen die Heirat mit einem alten Millionär. Doch auch Lottchen hält stur an Karl fest. Wurzel leistet Ajaxerle einen Schwur, dass Lottchen Karl erst bekomme, wenn er dem Aschenmann gehöre. Wütend springt Karl aus der Truhe und es entsteht ein Handgemenge mit Wurzel. Nach einem wüsten Disput läuft er davon. Und Wurzel setzt Lottchen vor die Tür.

In einem abgelegenen Bergtal begegnet Lottchen der Zufriedenheit. Diese nimmt sie bei sich auf. Die Zufriedenheit verspricht Lottchen, dass sie ihren Karl bekommt.

Zu Beginn des II. Aufzugs lässt sich Wurzel von seinen Freunden bei einem Festgelage feiern. Bei diesem Fest tritt plötzlich die Jugend auf und kündigt Wurzel die Freundschaft "Brüderlein fein, Brüderlein fein, musst nicht gram mir sein!"
Dann besucht das hohe Alter Wurzels Fest. Nach diesem Besuch wird er aschgrau und alt mit allen damit verbundenen Beschwerden.

Der III. Aufzug zeigt Wurzel als alten bäuerlichen Aschenmann. Er trifft die Zufriedenheit und hält sie für eine Köchin, und beklagt sich bei ihr darüber, dass er kein Bauer geblieben ist. Und er bereut, dass er Lottchen und Karl nicht seine Einwilligung zur Hochzeit gegeben hat.
Die Zufriedenheit führt schließlich Lottchen und Karl zusammen. Der Fischer Karl ist inzwischen ein reicher Mann. Die Zufriedenheit verlangt von ihm auf seinen Reichtum zu verzichten, wenn er Lottchen heiraten will. Vor die Wahl gestellt entscheidet sich der Fischer zunächst für den Reichtum, wirft aber am Ende seinen Edelsteinring weg und der Weg zu Lottchens Liebe ist frei für ihn. Zu dem Liebespaar gesellt sich Wurzel, den sie mit ihrer Liebe vom Schwur mit Ajaxerle ausgelöst haben.

Wurzel ist nun wieder Bauer und Karl Fischer. Die Zufriedenheit lässt alle "aus der Quelle der Vergessenheit des Bösen" trinken!

Klassiker des Altwiener Volkstheaters! Ideal für Ihre Freilichtbühne! Erfolgsstück zeitlos modern, für das Amateurtheater bearbeitet!

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*Voraussetzung für den Kauf eines Zusatzbuchs ist die vorherige Bestellung des entsprechenden Rollensatzes beim Theaterverlag Rieder.