Stücke von Petra Solchenbach
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Nr.
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Stücktitel |
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| 1311 | Drei Männer im Klee | 5/6 |
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Das Hotel „Zum Grünen Klee“ hat auch schon mal bessere Tage gesehen. Cora Corinth, die Eigentümerin, hat ihr Hotel heruntergewirtschaftet und die Buchungen bleiben aus. Cora sucht jedoch die Schuld bei ihrer unmotivierten Belegschaft.
Sie begibt sich des Öfteren auf Urlaubsreise, um einen reichen Mann zu ergattern, dessen Geld sie gerne in ihr Hotel investieren würde, um es noch retten zu können. Dieses Mal versucht sie es auf einem Kreuzfahrtschiff.
Ihren Mitarbeitern droht sie mit Kündigung, falls diese nicht, bis zu ihrer Rückkehr, den Laden in Schwung bringen und alle Zimmer ausgebucht sind. Ohne große Bemühungen seitens der Belegschaft reisen nacheinander drei Herren an und quartieren sich im „Grünen Klee“ ein. Doch was suchen diese drei Männer in einem schäbigen Hotel, wo es nicht nur an Komfort und Service fehlt, sondern auch noch an gutem Essen?
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| 1277 | Lang lebe Josefin! | 5/5 |
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Die vermögende Tante Josefin, sie selbst legt Wert auf die Aussprache Tante Josefine, wohnt seit einiger Zeit bei ihrer Nichte Katja und deren Kinder, den Zwillingen Flo und Jo. Katja hat kein großes Einkommen, da sie alleinerziehend ist. Die Zwillinge Flo und Jo sind grundverschieden. Flo ist ziemlich kess und keine gute Schülerin, dafür träumt sie von einem Pferd. Jo ist altklug und lernt bereits fürs Leben.
Tante Josefin lässt täglich den Notar antanzen, um ein neues Testament zu schreiben. Katja allerdings wurde noch nicht begünstigt. Als Josefin Katja endlich als Alleinerbin einsetzen will, stirbt sie, ehe das Testament geschrieben wurde. Katjas Freundin Gilda, die als Pflegeschwester auch Josefin besucht, kommt schließlich auf die Idee, Josefin für kurze Zeit auf Eis, sprich in die Truhe zu legen. Um das richtige Testament noch schreiben zu können, soll die derbe Trina Josefin spielen. Der Notar, zerstreut und mit den Nerven ziemlich am Ende würde das sicher nicht bemerken. Trina willigt ein, in der Hoffnung auch etwas von dem Erbe abzubekommen.
Guiseppe, der Eismann, der Katja gerne seine Produkte verkauft, bekommt mit, dass Josefin einige Millionen besitzt und wohl auch einen Sohn hat, von dem jedoch bisher niemand etwas wusste. Guiseppe ist allerdings ein eiskalter Ganove und heißt eigentlich Jupp. Er schleust seinen ehemaligen Knastbruder Knacki ins Haus, der sich als jenen Sohn der Josefin ausgeben soll und die alte Dame zur Testamentsänderung zu seinen Gunsten bewegen soll. Dann wollen die beiden das Erbe teilen. Sie bemerken aber nicht, dass nun Trina in die Rolle der Josefin geschlüpft ist.
Katja ist verzweifelt, da Trina sich immer mehr zur wahren Josefin entwickelt und den angeblichen Sohn bevorzugt. Letztendlich greifen die Zwillinge Flo und Jo, mit Hilfe des Briefträgers Horst und dessen Bruder Kai, einem Polizisten, ins Geschehen ein und beenden das Dilemma. Zeitgleich endet Trinas Leben und die Chose beginnt von vorne.
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| 1256 | Die Pfirsichbowle | 5/6 |
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Pauls Schwiegereltern feiern Goldene Hochzeit. Sein Frau Marlene und deren Schwester Alwine stecken in den Vorbereitungen zum Fest. Bei der Zubereitung einer Pfirsichbowle, die sich die Oma sehnlichst wünscht, geschieht Alwine ein kleines Missgeschick.
Mit im Haushalt wohnt vorübergehend Pauls alter Schulfreund Ernst, ein überkorrekter Finanzbeamter und eingefleischter Junggeselle. Während alle emsig die Goldene Hochzeit vorbereiten, surft der Junior des Hauses, Kevin, im Internet bei den „Einsamen Herzen“ nach einer Frau für Ernst.
Und prompt erscheinen schon bald zwei illustre Damen, die auf der Suche nach dem großen Glück sind. Für Ärger sorgt zusätzlich die aufdringliche Bürgermeisterin, die ein Geheimnis mit Paul zu haben scheint. Auch der junge unerfahrene Priester lässt das Gelingen des Festes immer unwahrscheinlicher werden.
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| 1254 | Klassischer Besuch | 5/5 |
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Das geizige Ehepaar Michel und Klärchen hoffen auf ein großes Vermögen, denn der alte Onkel Johann aus Frankfurt ist zu Besuch, um mit ihnen seine Erbangelegenheiten zu regeln. Begleitet wird der scheinbar kranke und verwirrte Onkel von seinem Leibarzt Dr. Schiwago und der Pflegerin Ludmilla. Marie, Klärchens beste Freundin, erfährt von dem Besuch und setzt alle Hebel in Bewegung, um dem reichen Onkel näher zu kommen.
Fritz, der Johann aus alten Zeiten kennt, ist ebenso erfreut seinen Freund wiederzusehen. Dessen Anwesenheit bietet ihm eine wohltuende Abwechslung und er kann sich für kurze
Zeit immer wieder dem Gekeife seiner Frau Gretchen entziehen. Michel und Klärchen befürchten das zu erwartende Erbe mit allen anderen teilen zu müssen, zumal der Dorfbengel Mätthi auch noch ständig die Hand aufhält.
Einzig die Oma des Hauses sieht dem Treiben gelassen zu. Ob überhaupt und wann endlich und wer wohl erben wird, stellt sich natürlich erst zum Schluss heraus.
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| 1251 | Die blaue Affäre! | 6/6 |
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In einer fiktiven Gemeinde erhält Bürgermeister Heino Jakoby einen blauen Brief. Es ist ein Luftpostbrief aus Amerika, allerdings ohne Absender. Der blaue Brief erweckt sofort reges Interesse bei Gemeindediener Hansi und Putzfrau Erika.
Bürgermeister Jakoby muss sich allerdings zuerst mit seinem aktuellen Problem beschäftigen, ehe er den Umschlag öffnen kann. Der Umbau des Gemeindehauses bereitet ihm und Baumeister Bodo nämlich erhebliche Schwierigkeiten. Der finanzielle Rahmen für den Umbau ist längst gesprengt und nur noch ein großzügiger Geldsegen kann die Lage retten. Doch der ist nicht in Sicht.
Nachdem der Bürgermeister endlich den Brief gelesen hat, scheinen alle Sorgen beseitigt.
Doch auch diesmal gilt wie immer: meistens kommt es anders und zweitens als man denkt!
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